Spionageabwehr iphone

Die Bundesregierung will Abgeordnete und Ministeriumsmitarbeiter besser vor Ausspähversuchen schützen. Dazu werden Mobilfunkanlagen in Gebäuden aufgestellt und Kommunikationssysteme von Ministerien systematisch auf Sicherheitsmängel überprüft.

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Die Handytelefonate von Abgeordneten und Ministeriumsbeamten sind nun besonders geschützt. Telefonieren sie vom Reichstag oder in Ministeriumsgebäuden, loggen sich die Handys in regierungseigene Handyfunkmasten ein.

Mit dem Inhouse-System soll verhindert werden, dass sich Abgeordnete und Beamte mit ihren mobilen Geräten in heimlich im Regierungsviertel installierte Anlagen einwählen, die von Dritten abgehört werden können. Dabei hackt sich ein Dritter in die Kommunikation zwischen Endgerät und Mobilfunkstation, indem er sich ebenfalls als Mobilfunkstation ausgibt.

Möglich ist das in klassischen GSM-Netzen, da sich der Mobilfunkbetreiber gegenüber dem Endgerät nicht authentisieren muss.

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So kann auch eine simulierte Basisstation mitlauschen. Dasselbe gilt für noch höhere Mobilfunkstandards. LTE sieht im eigentlichen Standardwerk gar keinen infrastrukturellen Schutz vor.

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Sicherheitsexperten empfehlen daher Anbietern, Verschlüsselungen und Sicherheitsschnittstellen zu etablieren. Hier können Datenverbindungen ausgespäht werden. Diese Kommunikation kann abgehört werden, weil die verwendeten Algorithmen nicht sicher sind. Hier schützen nur kryptografisch abgesicherte Geräte, wie das Blackberry Q10 mit Verschlüsselungstechniken der Bundeskanzlerin Merkel. Schon im vergangenen Jahr hatten Medien über die auf den Dächern der amerikanischen, britischen und russischen Botschaftsgebäude installierten Abhöreinrichtungen berichtet.

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Das Bundesinnenministerium bereitet zudem weitere Schritte zur besseren Spionageabwehr und zur Verbesserung der IT-Sicherheit wichtiger Ministerien vor. Anlagen und Geräte des Justizministeriums gelten schon jetzt als überholungsbedürftig.

Deshalb hat Anssi nun unter der Bezeichnung SecDroid eine neue Version des Android-Betriebssystems erdacht, das sicherer vor Ausspähtechniken sein soll. Bei den damit ausgestatteten Smartphones ist die Geolokalisierung deaktiviert und das Herunterladen von nicht-autorisierten Applikationen blockiert. Auch dies sei zu verbieten, mahnt der Büroleiter von Regierungschef Ayrault.

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Eigentlich erscheint eine solche Empfehlung ganz banal, doch offenbar lassen einige Mitarbeiter der französischen Regierung eben auch in anderer Hinsicht nicht die erforderliche Vorsicht walten. So gelang es dem amerikanischen Geheimdienst offenbar im letzten Jahr, in das geschützte IT-System des Präsidenten-Palasts einzudringen, in dem er in einem Anhang einer Mail ein Spionageprogramm installierte.


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Vor allem die Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums seien nicht besonders empfänglich für die Sicherheitsvorkehrungen, stöhnt ein Regierungsmitarbeiter. Dabei würden sie Informationen zum Handel austauschen, bei denen erhebliche Summen auf dem Spiel stünden. Mehr zum Thema.

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